Rezension
Literatur


Fulvio Tomizza, Die venezianische Erbin (L'ereditiera veneziana)

Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend.
Januar 1991
248 Seiten
ISBN 3-446-15889-8

DM 39,80 / ÖS 291,00 / SFR 38,30

Piper  Verlag, München, Zürich 
1. Auflage 1994
244 Seiten 
Umschlagabbildung Rainer Martini / LOOK 


Nachdruck aus der Umschlagbeschreibung 

Zu diesem Buch
Tomizza erzählt in seinem historischen Roman die authentische Geschichte einer selbstbewussten Frau und zeichnet ein farbenprächtiges Porträt der Stadt Venedig im 18. Jahrhundert. Paolina Rubbi entstammt einer begüterten venezianischen Kaufmannsfamilie in der weibliche Unabhängigkeit und Gelehrsamkeit bei Frauen selbstverständlich sind.  Durch besondere Umstände gelangt die junge Venezianerin Padina in den Besitz eines Millionenerbes. Scharen von Mitgiftjägern umlagern die Einundzwanzigjährige, die besonnen ihr Vermögen verwaltet. Sie entscheidet sich jedoch für keinen von ihnen, sondern nimmt den zunächst anonymen Verehrer Gianrinaldo Carli, einen aufgeklärten Grafen aus Istrien, Polygraph und Beinahe-Erfinder des Blitzableiters, der sich im Ehevertrag verpflichtet, in das Haus der Braut zu ziehen und seinen Namen mit dem der Rubbi zu verbinden - zwei unerhörte Begebenhelten in der Mitte des 18.Jahrhunderts. Doch das Glück währt nicht lange: Nach zwei Ehejahren stirbt Paolina an einer mysteriösen Krankheit.

Alle Rechte vorbehalten  Piper Verlag 1994.

Durch tragische Umstände gelangt die junge Venezianerin Paolina Rubbi in den Besitz eines Millionenerbes. Daraufhin bemühen sich Scharen von Bewerbern um Paolina, doch die junge Frau hat ihre eigenen Vorstellungen von einem Ehemann. Bis nach hartnäckigem Werben ein anonymer Verehrer ans Ziel gelangt: Er heiratet die umschwärmte Erbin, die jedoch nach kurzer, mysteriöser Krankheit stirbt. Fulvio Tomizza zeichnet in diesem Roman ein farbiges Bild der venezianischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert und gleichzeitig das Porträt einer ungewöhnlichen Frau.

Nachdruck aus:


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This page compliments of Laura Blagoni and Michael Plass

Created: Sunday, December 03, 2000; Last updated: Monday, August 06, 2007
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